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Angola plant, seine Stromerzeugungskapazität bis 2027 um 40 % auf 9 GW zu steigern

Der angolanische Staatssekretär für Energie hat Pläne angekündigt, die Stromerzeugungskapazität des Landes bis 2027 von 6,4 GW auf 9 GW zu erhöhen (Angop, 28.05.2026). Laut Angop rechnet die Regierung damit, dieses Ziel mit der Inbetriebnahme von zwei großen Wasserkraftprojekten zu erreichen: dem 2,2-GW-Projekt Caculo Cabaça am mittleren Kwanza-Fluss und dem 881-MW-Wasserkraftprojekt Baynes am Cunene-Fluss an der Grenze zu Namibia.

Der Bau des Wasserkraftprojekts Caculo Cabaça begann 2017 und soll bis Oktober 2026 abgeschlossen sein. Ursprünglich war die Inbetriebnahme des Projekts für 2024 geplant. Das Wasserkraftprojekt Baynes ist ein binationales Projekt, das zwischen Angola und Namibia am Cunene-Fluss geplant ist, der beide Länder trennt. Die endgültige Investitionsentscheidung (FID) wird voraussichtlich 2026 fallen, und die Bauarbeiten sollen 2027 beginnen.

Im Jahr 2023 startete das Land seine „Langfristige Strategie Angola 2050“ als Nachfolger der „Angola Energy 2025 Vision“, die ursprünglich darauf abzielte, die Elektrifizierungsrate bis 2025 auf rund 60 % zu erhöhen und die installierte Leistung auf 9,9 GW zu steigern. Bis 2050 hat sich Angola zum Ziel gesetzt, dass 95 % der neu installierten Kapazität aus erneuerbaren Energien stammen sollen.