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Japan schlägt den Ersatz von 14 Kernreaktoren (16 GW) bis 2050 vor

Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie hat einen Entwurf für einen politischen Vorschlag vorgelegt, in dem der Wiederaufbau von 14 veralteten Kernreaktoren bis 2050 empfohlen wird, was einer Gesamtleistung von 16 GW entspricht (Kyodo News, 05.06.2026). Das Land plant, bis in die 2040er Jahre zwei bis fünf Reaktoren und bis in die 2050er Jahre 11 bis 14 Reaktoren wieder in Betrieb zu nehmen. Der Vorschlag zielt darauf ab, eine stabile inländische Stromversorgung sicherzustellen, um den prognostizierten Anstieg des Strombedarfs zu decken, der größtenteils durch KI-Rechenzentren verursacht wird, und zudem kostspielige Importe fossiler Brennstoffe einzudämmen.  

Laut den globalen Energie- und CO2-Daten von Enerdata bestanden 61 % des japanischen Strommixes im Jahr 2025 aus thermischen Quellen (31 % Gas, 28 % Kohle und 2 % Öl), wodurch das Land den Schwankungen der internationalen Brennstoffpreise ausgesetzt war.  

Nach dem Unfall von Fukushima im Jahr 2011 wurden alle unbeschädigten Kernreaktoren für Sicherheitskontrollen vom Netz genommen. Vor dem Unfall gab es 54 Reaktoren, verteilt auf 17 Kraftwerke. Bis Juni 2026 wurden 15 der 42 betriebsfähigen Reaktoren wieder in Betrieb genommen.

Im Rahmen des aktuellen nationalen Energieplans strebt Tokio an, den Anteil der Kernenergie am Strommix bis zum Geschäftsjahr 2040 auf rund 20 % zu verdoppeln (10 % im Jahr 2025). 

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