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Equinor nimmt das 220 kb/d-Ölprojekt Johan Castberg in Norwegen in Betrieb

Das norwegische Öl- und Gasunternehmen Equinor hat das Johan Castberg-Ölfeld in den norwegischen Gewässern der Barentssee in Betrieb genommen. Das Feld verfügt über förderbare Ressourcen, die auf 450 bis 650 Millionen Kubikmeter geschätzt werden. Derzeit sind 12 der insgesamt 30 Bohrlöcher produktionsbereit, was nach Angaben von Equinor ausreicht, um das Feld bis zur erwarteten Plateauförderung im zweiten Quartal 2025 zu bringen. Die Bohrungen werden voraussichtlich bis Ende 2026 fortgesetzt. Bei maximaler Kapazität wird das Feld in der Lage sein, über einen Zeitraum von 30 Jahren 220 kb/d Rohöl zu produzieren.

Das Johan-Castberg-Feld besteht aus den Entdeckungen Skrugard, Havis und Drivis, die zwischen 2011 und 2014 gemacht wurden. Equinor ist der Betreiber mit einem Anteil von 46,3 % in Partnerschaft mit Vår Energi (30 %) und Petoro (23,7 %).

Ende 2023 beliefen sich die nachgewiesenen Erdölreserven Norwegens auf 934 Mio. t (6.818 Mio. m³). Das Land produzierte 2023 fast 96 Mio. t (724 Mio. m³) Rohöl und NGL.